Intro

Join the Food Revolution

Worum geht's?

Die Art und Weise, wie das Nahrungsmittelsystem funktioniert, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Schließlich sind Nahrungsmittel für uns alle lebensnotwendig. Wer in der Versorgungskette über politische und wirtschaftliche Macht verfügt, hat auch entscheidenden Einfluss darauf, was auf unserem Teller landet und somit unser Wohlbefinden, unsere Gesundheit und unser Leben und das zukünftiger Generationen bestimmt. Viele Jahrzehnte lag diese Macht primär in den Händen einiger weniger Hersteller, die vor allem industrielle Lebensmittelproduktionsverfahren anwendeten.

Das Ziel der „Food Revolution“ ist, diesen Trend umzukehren und allen Landwirten, Fischern, Produzenten, Lebensmittelhändlern und Bürgern die Möglichkeit zu geben, die EU-Lebensmittelrichtlinien mit zu verändern. Wir sind eine Plattform, auf der Du deine Projekte und Ideen einem größeren Publikum vorstellen kannst und damit beweist, dass Du als EU-Bürger durch kleine und große Projekte Dinge bewegen kannst.

Als Teil der „Food Revolution“ kannst Du dich gemeinsam mit anderen Mitgliedern für leckere, gesunde, hochwertige, saisonabhängige, lokale und nachhaltige Nahrung einsetzen. Zeige, was Du von einem ungesunden, nicht nachhaltigen Nahrungsmittelsystem hältst! Mit der Teilnahme an diesem Netzwerk machst Du dich stark für eine größere Auswahl an Lebensmitteln, und unterstützt nachhaltige Herstellung, Vertrieb und Konsum. Die „Food Revolution“ möchte ihre Mitglieder dabei unterstützen, die Kontrolle über ihren eigenen Teller zurückzugewinnen. Wir wehren uns dagegen, zu essen, was uns vorgeschrieben wird!

 

Die „Food Revolution“ bietet allen Interessenten die Möglichkeit, ihre Projekte voranzutreiben und Beispiele und Erfahrungen mit vielen anderen Europäern teilen. Die Teilnahme an diesem Projekt ist zugleich ein Appell an die europäischen Entscheidungsträger, das Thema nachhaltige und gesunde Ernährung ganz oben auf der Liste zu haben.

Wenn Du ein spannendes Projekt leitest oder daran mitarbeitest, bist Du bei der „Food Revolution“ genau richtig!

Beispielprojekte:

  • Ein Landwirt, der durch Abfallverminderung oder innovative Recyclingmethoden seinen Hof effizienter macht
  • Ein Gemeinschaftsprojekt, das gesunde Ernährung fördert
  • Eine Person, die ihr eigenes Kochbuch zu gesunder Ernährung geschrieben hat

Das Projekt muss weder besonders groß noch spektakulär sein. Ein Nahrungsrevolutionär setzt sich auf lokaler, nationaler oder EU-Ebene für besseres, nachhaltiges Essen ein. Jeder kann mitmachen! Und Dein Beitrag ist eine wichtige Hilfe! Sag uns, was Du machst! Gemeinsam schaffen wir vielleicht sogar eine kleine Revolution in Brüssel. (Und bis dahin haben wir immerhin leckeres Essen!)

Ein Aufruf an die Politik

Die „Food Revolution“ ist Teil der Kampagne für besseres Essen von den Grünen/EFA im Europaparlament. Seit Jahren fördern wir öffentliche Debatten, Sensibilisierung und eine verstärkte Beteiligung von Bürgern an der Gestaltung und Verbesserung des Nahrungsmittelsystems.

Unser wichtigstes Ziel ist, die europäische Lebensmittelrichtlinie zu verbessern.
Als Fraktion im Europaparlament sind die Grünen/EFA davon überzeugt, dass persönliches Engagement und Beteiligung bei der Verbesserung der Lebensmittelrichtlinie entscheidend sind.
Die Beteiligung an der „Food Revolution“ verpflichtet niemanden in eine Partei einzutreten oder ähnliches. Deine Teilnahme an dem kollektiven Aufstand der „Food Revolution“-Gemeinschaft ist in erster Linie ein Anstoß für gewählte europäische Politiker, die Politik durchzusetzen, die für eine tatsächlich nachhaltige europäische Lebensmittelrichtlinie erforderlich ist.

Es ist an der Zeit, dass die EU-Lebensmittelrichtlinie der Wirklichkeit angepasst wird. Es ist an der Zeit, den öffentlichen Druck auf die Lebensmittelhersteller zu erhöhen und politische Entscheidungsträger zu einer Reform des EU-Rechts zu bewegen.

Werde Teil der „Food Revolution“! Unterzeichne die Charta und trage Dich auf der Seite ein, um Deine revolutionären Aktionen für eine Reform der EU-Lebensmittelrichtlinie zu teilen!